Schlagwort: René Descartes

Friedrich August Hayek unterscheidet in Recht, Gesetz und Freiheit zwischen einem evolutionären vs. konstruktivistischen Rationalismus, ähnlich wie sein langjähriger Freund Karl Popper, wobei letzterer die Begriffe kritisch (evolutionär) und naiv (konstruktivistisch) gebraucht. Worum geht es? Der Rationalismus ist eine erkenntnistheoretische Strömung in der Philosophie, die als Erkenntnisquelle (d.h. Quellen von Wissen), hauptsächlich oder gar ausschließlich […]
Es gibt viele Zusammenstellungen von Literatur mit dem Anspruch, die allerbedeutendsten Werke für die menschliche Bildung oder die Titel mit dem größten Einfluss auf Politik, Gesellschaft oder Wissenschaft zu sammeln. Bei manchen dieser Listen geht es allerdings bloß darum, wie beliebt Werke in einer bestimmten Gruppe ist. Diese Gruppen können die Gesamtheit des lesenden Anteils […]
Dass man selbst Gedanken oder Gefühle hat, stellt man für sich selbst kaum infrage. Man weiß in der Regel über sich selbst, dass man denkt (Descartes) und auch, dass man immerzu etwas will (Schopenhauer). Doch wie kann man wissen, ob andere Menschen auch Gedanken oder Gefühle haben? Sind das vielleicht nur Maschinen oder so etwas […]
Im Deutschen assoziiert man „Bootstrapping“ selten mit der Philosophie, eher mit der Elektrotechnik, Programmierung, Statistik oder Ökonomie. Aber auch in der Philosophie ist der Begriff wichtig und interessant. „Bootstrap“ ist englisch und bedeutet auf deutsch „Stiefelriemen“. Wenn man von einem Bootstrapping-Problem spricht, so meint man damit etwas wie bei Münchhausen, der sich am eigenen Schopf aus […]
Düster beschrieb Johanna Schopenhauer ihrem Sohn 1807, wie es ihm ergehen würde, wenn er anstelle der Kaufmannslehre in Hamburg zunächst zur Schule und danach auf die Universität ginge, um Schriftsteller bzw. Wissenschaftler zu werden: „[…] die Aussicht auf 5, 6 Jahre sehr anstrengende[] Arbeit, entfernt von glänzenden Vergnügungen, und dann am Ziele ein mäßiges, arbeitsvolles […]
Quiz zu Vorsokratikern, Sokrates, Platon, Aristoteles, Epikur, Thomas von Aquin, Wilhelm von Ockham, Descartes, Hobbes, Rousseau, Hume, Berkeley, Locke, Kant, Hegel, Schopenhauer, Nietzsche, Rawls, usw. Dabei geht es unter anderem um: Problem des „Dritten Menschen“ bei Platon, Substanzbegriff bei Aristoteles, Tropen, Gottesbeweise, Universalien, Vertragstheorien, Rationalismus, Empirismus, Dualismus, Außenwelt-Problem, Ding an sich, Selbstbewusstsein, Relativismus, Wahrheit usw. […]
Ist es möglich, weniger frei in Entscheidungen zu sein, als man selbst denkt? Laut René Descartes ist das einfach möglich, wenn man bedenkt, welche Arten von Entscheidungen es gibt. 3 Typen von Entscheidungen Nach  Descartes gibt es drei Entscheidungstypen: Beim ersten Typ von Entscheidung weiß man genau, was richtig oder falsch ist. Man ist entschlossen und zögert […]
Was René Descartes erreichen will. „Wer nichts weiß, muss alles glauben“, meinte die Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach. Wissen ist daher wichtig. Da man allerdings, wie René Descartes selbst auch, manchmal feststellt, dass man zuvor etwas Falsches geglaubt hat, ist die Frage zu stellen, was man überhaupt wissen kann. Im Folgenden soll es somit darum gehen, wie er […]
In diesem Quiz geht es um Allgemeines und Grundlagen der theoretischen Philosophie: Satzholismus, Rationalismus, Empirismus, Kohärentismus, Geist, Tun, Wahrheit, Pragmatismus, Intension, Bewusstsein, Materie, Sätze, Extension, Bedeutung, Selbstbewusstsein, Sprache, Widerfahren,  Willen, Wörter und vieles mehr. Aus allen Fragen werden bei jedem Start des Quiz 10 Fragen zufällig aus einem Fragenkatalog mit 28 Fragen ausgewählt. Bildrechte Artikelbild: Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=738328