Zweidimensionale Fußball-Bundesliga-Tabelle

geschrieben von HomoSapiens

In diesem Artikel geht es um den (nicht hunderprozentig ernst gemeinten) Vorschlag, die altbekannte, eindimensionale, Bundesligatabelle aufzugeben und stattdessen eine zweidimensionale zu gebrauchen, um schneller zu mehr Informationen zu gelangen.

Bundesliga-Tabelle 2015/16 in einer Dimension

Die Tabelle der 2015/16-Saison der deutschen Fußballmeisterschaft der Männer sah so aus:

In dieser Eindimensionalität kann man natürlich schnell erkennen, dass Bayern klar Deutscher Meister geworden ist, und auch kann man erkennen, dass Borussia Dortmund ein guter Zweiter war. In einer solchen Tabelle, wie sie nun mal üblich ist, sieht man problemlos, wer gut, also oben, und wer schlecht, also unten ist. Doch „visualisiert“ diese Tabelle nicht wirklich das Ergebnis dieser Saison.

Man kann natürlich auch ausführlichere Saisonabschlusstabellen in die Hand nehmen, etwa diese Bundesliga-Tabelle von Kicker.de:

Diese Tabelle ist detailliert genug, um die Dominanz des FCB und des BVB durch die Anzahl der Siege und die Tordifferenz darzustellen.

Bundesliga-Tabelle 2015/16 in zwei Dimensionen

Einen deutlich schnelleren und eindrucksvolleren Überblick über das Ergebnis der Fußball-Saison 2015/16 gibt allerdings eine zweidimensionale Ansicht der „Tabelle“. Statt die Vereine am 34. Spieltag bloß an einer Achse von oben nach unten anhand der (willkürlich festgelegten) Punkte zu sortieren (oder abzutragen), könnte man anhand zweier der harten Fakten im Fußballsport, nämlich anhand der Siege („Fußball ist ein Ergebnissport!“) und Tore („Das Runde muss ins Eckige“), eine zweidimensionale Grafik erstellen. Die x-Achse zeigt die klassische Torbilanz und die y-Achse zeigt die Anzahl der Siege, abzüglich der Niederlagen. Das Ergebnis ist für den 34. Spieltag eine grafisch eindeutige Distanz zwischen der Spitzengruppe und den 16 Verfolgern.

Noch besser ist es natürlich, weitere Dimensionen einzubinden, um die Saison zu visualisieren. Die interessanteste Dimension ist wohl die Zeit. Es wäre selbstverständlich auch beim Kicker auch möglich, von jedem einzelnen Spieltag die klassische Tabelle anzusehen, aber wie viel besser ist eine zweidimensionale Bundesliga-Tabelle über die Zeit?


Quelle dieses „Vorschlags“

Diese Idee stammt vom australischen Mathematiker und Unterhalter Matt Parker, dessen Umsetzung allerdings noch nicht so ausgereift war:

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