Schon Tausende Jahre vor unserer Zeitrechnung gab es Mathematiken. Seit das Wirtschaften eine Art von Dokumentation erforderte, gibt es Schrift- und Zahlzeichen, mit denen nicht bloß Mengen notiert, sondern auch Berechnungen durchgeführt wurden. Dabei gibt es einige Unterschiede zu unserer heutigen Mathematik. Einer davon ist der Umgang mit Brüchen. Wie James Ritter schreibt, kannten weder Babylonier noch Ägypter allgemeine Brüche wie wir sie kennen. Abgesehen von 2/3 nutzen sie nur Stammbrüche, also Brüche der Form 1/n.

Wenn Babylonier oder Ägypter einen Stammbruch verdoppeln wollten, konnten sie nicht einfach den Zähler verdoppeln, also beispielsweise aus 1/9 2/9 machen, da sie eben nur Stammbrüche haben. Eine andere Möglichkeit, einen Bruch zu verdoppeln, ist es, den Nenner zu halbieren. Das geht einfach bei 1/4, dann hat man nämlich 1/2. Doch was macht man bei 1/9? Hierfür haben Ägypter Tabellen, in denen sie ablesen können, aus welchen Stammbrüchen man zu 2* 1/9 gelangt. Üblicherweise besaßen Ägypter, die damals öfter mit Zahlen arbeiten mussten, Tabellen, in denen bis zum Stammbruch 1/101 alles vorgerechnet ist. Damit konnten sie sich viel Arbeit ersparen.

In diesem Quiz auf Zeit geht es nun darum, ohne eine Tabelle mit Stammbrüchen zu arbeiten. Es werden bei jedem Start 10 Fragen zufällig ausgewählt. Pro Frage hat man 13 Sekunden Zeit.

Testen Sie Ihr Geschick im Umgang mit Stammbrüchen!


Leaderboard: Stammbruch-Quiz

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Literatur: James Ritter, Jedem seine Wahrheit: Die Mathematik in Ägypten und Mesopotamien.

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