Eine wissenschaftliche Arbeit ermöglicht es, erarbeitete Ergebnisse für den Leser objektiv nachvollziehbar zu machen. Hierfür ist beim Erstellen einer wissenschaftlichen Arbeit eine bestimmte Methodik einzuhalten. Stützt sich die Arbeit auf Quellen, sind diese offenzulegen. Versuche sind so zu beschreiben, dass die Ergebnisse reproduzierbar sind. Durch diese Vorgehensweise ist es offen ersichtlich, wie der Verfasser der Arbeit zu seinen Ergebnissen und Schlussfolgerungen gelangt ist und Annahmen, fremde Erkenntnisse oder technischen Geräte er hierfür verwendet hat. Zudem kann eindeutig zwischen eigenen Ergebnissen und den Ergebnissen anderer Wissenschaftler unterschieden werden.

Die wissenschaftliche Arbeit besitzt in der Regel eine systematische Struktur. Sie enthält eine Gliederung ihres Inhalts inklusive eines detaillieren Literatur- und Quellenverzeichnisses. Der Inhalt der Arbeit entwickelt die Ergebnisse aus den Quellen und Experimenten aufgrund objektiver Schlussfolgerungen, allerdings auch aufgrund subjektiver Wahrnehmungen. Die Arbeit gliedert sich in die Erläuterung der Aufgabenstellung, einer Darstellung bisheriger Erkenntnisse, der Beschreibung und Wertung der Methodik, der Herleitung der Ergebnisse und den Ergebnissen selbst. Den Abschluss bilden eine Zusammenfassung und eine Diskussion der Ergebnisse und der Vorgehensweise, in denen keine neuen Aspekte mehr aufgeführt sind. Innerhalb des Textes sind Zitate oder Daten aus anderen wissenschaftlichen Quellen eindeutig zu kennzeichnen. Unterbleibt dies, kann die komplette wissenschaftliche Arbeit unter Umständen als Plagiat behandelt werden.

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