Rund 5000 Minerale sind derzeit anerkannt. Sie wurden durch geologische Prozesse gebildet und sind meist kristalline Elemente oder chemische Verbindungen. Die Mehrzahl der Minerale oder Mineralien, wie sie von Händlern und Sammlern genannt werden, sind anorganisch. Einige wenige organische Substanzen, die sich natürlich bilden, wurden von der International Mineralogical Association ebenfalls gelistet. Nahezu alle Gesteine der Erde sind aus Mineralen aufgebaut. In der Biomineralisation werden Minerale durch Organismen aufgebaut, die entstehenden Produkte dienen der Schalen-, Knochen- und Knorpelbildung von Schnecken, Muscheln und Säugetieren.

Bereits im Altertum fanden Minerale in der Heilkunde Anwendung, etwa der Beryll als Sehhilfe. Auch Aristoteles befasste sich in seinen Schriften mit der Steinheilkunde. Heutzutage sehen Esoteriker und Naturheilkundler in verschiedenen Mineralsorten ebenso Eigenschaften, denen sie gesundheitliche Einflüsse nachsagen. Eine große Rolle spielen Minerale für Sammler, die für ausgesucht schöne Stücke Höchstpreise zahlen. Beliebt sind Minerale als Schmuck, ganz nach Belieben als Rohstein oder bearbeitet und gefasst.

Foto von https://unsplash.com/hikersbay

Kommentieren