Um finanzielle Freiheit zu erlangen und sich alle Wünsche leisten zu können, versuchen Einige im Internet mit sogenanntem Internet-Marketing, sich ein Business aufzubauen. Meist geht es dabei bloß darum sich eine Präsenz zu verschaffen und mit dieser dann so viele zahlende Kunden wie nur irgends möglich zu gewinnen. Wofür diese zahlen ist letztendlich egal. Wichtig ist nur, dass der Internetmarketer passives Einkommen generiert. U.a. mit dem folgenden Trick schaffen sie das:

Von den bekanntesten Internetmarketern nutzen die allermeisten immer und immer wieder die gleichen Tricks. Doch man kann sie einfach durchschauen. Zu sagen ist natürlich auch, dass Internetmarketing nicht immer ein Selbstzweck ist und es auch viele dieser Marketer geben mag, die tatsächlich eine Wertschöpfung für Andere betreiben. Doch es gibt Unzählige, die bloß ihr eigenes passives Einkommen anstreben und dafür so manche Tricks haben.

Storno – nein, danke!

Diese Anbieter verkaufen digitale Infoprodukte über das Internet. Dafür gibt es, wie auch bei Haustürgeschäften, das Fernabsatzgesetz. Man kann sich viel andrehen lassen, ob an der Haustür, am Telefon oder über das Internet, doch man darf es innerhalb einer gewissen Frist wieder zurückgeben.

Das wollen diese Internetmarketer selbstverständlich nicht. Der Trick: Sie verkaufen den Zugang zu einem geschützten Mitgliederbereich. Dieser ist im deutschsprachigen Raum meistens mit dem WordPress-Plugin „digimember“ realisiert. Nach dem Kauf, meist auf einem Anbieter wie „digistore24“, der wunderbar mit diesem Plugin zusammenarbeitet, werden nach und nach bestimmte Inhalte freigeschaltet. Manche natürlich sofort, sodass der Kunde tatsächlich etwas von seinem Produkt hat, andere allerdings erst nach der gesetzlichen Frist, und eben manche davor und manche danach.

Doch das Beste kommt erst noch: Schon beim Verkauf wird groß damit geworben, dass der Internetmarketer dem Kunden erlaubt, innerhalb von x Tagen/Wochen das Produkt zurückzugeben. Dabei erwähnt er natürlich nicht, dass er das gesetzlich muss. Und dabei verrät er auch nicht, dass der Kunde die erworbenen Produkte erst nach und nach freigeschaltet bekommt.

Dem Kunden wird das Rückgaberecht geklaut, indem er das Gefühl bekommt, er hat noch nicht alles Erworbene erhalten. Und die geringe Stornoquote als Folge freut den in der Hängematte Mallorcas liegenden Internetmarketer.

Foto von https://unsplash.com/lukechesser

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