Ob in der Schule oder in der Universität: Klausuren gehören dazu. Doch wie besteht man sie am besten. Was muss man beachten?

Stoff

In der Regel kommt man nicht am Lernen vorbei. Man muss den Stoff komplett gelesen haben. Aus dem Stoff lassen sich oft Fragen herleiten. Dadurch, dass man den Stoff gerade vor Augen hat, kann es den Anschein haben, dass man keine Probleme mit dem Inhalt hat und gut vorbereitet ist. Daher hilft es zum einen, den Text kritisch zu lesen und zu versuchen, das Gelesene zu hinterfragen. Zum anderen hilft es, den Text mal beseite zu legen und sich dann den Fragen zu stellen, die der Text aufgeworfen hat – oder eine kleine Zusammenfassung zu formulieren. Dabei kann man versuchen, den Stoff zu systematisieren, also ihm eine Struktur zu geben. Falls das nicht gelingt, ist der Stoff vielleicht noch nicht ganz klar. Eventuell bieten die Texte selbst auch Strukturen.

Dazu sollte man sich fragen, inwiefern der Stoff noch anwendbar auf andere Themen oder Fragestellungen ist. Eine kleine Abstraktion ist notwendig.

Art der Klausur

Wenn man vorher weiß, wie die Klausur in etwa aussieht, sollte man sich auf diese Art vorbereiten. Es hilft, mit einem ähnlichen Medien zu arbeiten, mit dem die Klausur geschrieben wird. Auch Zeitvorgaben kann man vorher simulieren.

Während der Klausur sollte man den Fokus zunächst auf die Aufgaben legen, die man am ehesten gut bewältigen kann. Das gibt Selbstvertrauen. Doch dann sollte man den Aufgaben entsprechend ihrer Gewichtung Aufmerksamkeit schenken, da dies natürlich für eine gute Wertung wichtig ist.

Altklausuren

Durch die Einsicht in Altklausuren (durch vorige Jahrgänge oder Altsemester) kann man sich schon einmal die Struktur anschauen und eventuell auf die aktuelle Klausur schließen.

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