Was sind Mineralien, was sind Gesteine, und wie hängen sie zusammen?

Gesteine

Gesteine entstehen in endogenen Prozessen und werden in exogenen Prozessen zerkleinert. „Alle Gesteine haben ihren Ursprung letztlich in heißen Schmelzen“ (ROTHE 2015:32). Magmatische Gesteine nennt man Vulkanite und Plutonite. Letztere sind Gesteinskörper, die entstehen, wenn Magma abkühlt und an die Oberfläche gerät. Vulkanite entstehen, wenn Magma austritt und erstarrt. Daneben gibt es noch andere Gesteine, die zum Beispiel entstehen, wenn Material im Wasser oder auf dem Land abgelagert wird (Sedimentation). Das kann sehr feinkörnig sein oder auch etwas gröber. Dadurch, dass Druck auf Sedimenten lastet, verfestigt sich das Material. Bei Sedimentgestein sieht man in der Regel bei einem Schnitt durch das Gestein, dass es aus Schichten besteht.

Erosion und Verwitterung zerkleinern Gestein zu Sedimenten, die durch Gravitation, Regen, Wind, usw. abgetragen werden. Sedimente sind losgelöste Teile des Gesteins. Gesteine bestehen überwiegend aus Mineralien. Allerdings können sich auch organische Rückstände in Gesteinen befinden.

Mineralien

Mineralien sind Produkte geologischer Prozesse. Von Menschen erzeugte Materialien sind keine Mineralien. Die meisten Mineralien sind anorganisch und homogen, also stofflich einheitlich. Dazu haben die meisten Mineralien eine Kristallgitterstruktur.

Mineralien bestehen aus chemischen Elementen. Am häufigsten sind Sauerstoff, Silizium, Aluminium, Eisen, Calcium, Titan, Natrium, Kalium und Magnesium in der Erdkruste bzw. in den Mineralien vertreten.

Die häufigsten Mineralien sind Feldspäte und Quarz. Feldspäte sind daher auch in einigen Gesteinen zu finden. Zum Beispiel Granit: Granit ist ein Plutonit und besteht aus Feldspäten, Quarz, Glimmer und noch wenigen anderen Mineralien. Quarzkristalle, wie der Bergkristall, sind Gesteine, die aus Quarz bestehen: aus Silicium und Sauerstoff.

Literaturangaben

  • ROTHE, P. (2015): Allgemeine Geologie. Darmstadt.

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